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Cleantex
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Das hier muss man sich nicht antun, ich setze es nur rein weil es vielleicht irgendwann bei irgendwem einen Bedarf gibt, eine Parabel für einen Kugel- oder Münzautomaten zu berechnen.

Es ist ein interessantes Gebiet aber auch komplex. Parabeln werden allgemein in der Physik mit einem Wurf assoziert, es muss ein Ereignis vorher stattfinden. Jeder Diskuswerfer oder Kugelstosser muss die Daten kennen. Die Masse spielt für die Weite keine Rolle, es zählt nur die Geschwindigkeit am Abschuss.
Dann unterscheidet man den waagerechten Wurf und den schiefen/schrägen Wurf nach oben oder nach unten, wie beim Rollen von einer Rampe. Die Hüllkurve zeigt dass verschiedene Winkel unterhalb und oberhalb 45° die gleichen Weiten erreichen.

Mehr steht hier :
http://de.wikipedia.org/wiki/Wurfparabel

Der waagerechte Wurf ist an einfachsten zu berechnen wie in diesem lustigen Video gezeigt wird.



Und es gibt auch eine Java-Applet die man aufrufen kann und mit der man das Rechnen sehr vereinfacht. Und wenn man m durch mm ersetzt und wie in meinem Fall dem Winkel ein Minus-Zeichen vorsetzt, hat man sich das Brummen im Kopf erspart. Vorher muss man aber noch bei einer Rampe die Abschuss-Geschwindigkeit nach der Formel v=Wurzel(2*g*h) rechnen. g ist dabei die Gravitation, h die relative Höhe. Reibung und Luftwiderstand sind dabei nicht berücksichtigt und so ist diese einfache Methode nicht 100% exakt.

http://www.walter-fendt.de/ph6de/projectile_de.htm

__________________
Viele Grüsse

Armand


02.05.2015 18:37 Cleantex ist offline E-Mail an Cleantex senden Beiträge von Cleantex suchen Nehmen Sie Cleantex in Ihre Freundesliste auf
Semtex Semtex ist männlich
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Sehr schöne Videoberichte zum Münzlauf und dazu super erläutert. fröhlich
Vielen Dank!

Grüße

SEMTEX

__________________
Webseite: https://www.cnc-holzwelt.de =)
16.05.2015 09:36 Semtex ist offline E-Mail an Semtex senden Beiträge von Semtex suchen Nehmen Sie Semtex in Ihre Freundesliste auf
Cleantex
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Danke für die Blumen,
Und es gab keine Bombendrohung, so konnte es Live bis zum Schluß durchgezogen werden. smile
Mit der Nikon komme ich so langsam klar, diesmal hatte ich vergessen den PC auszuschalten und da es ihm offensichtlich zu warm war, hört man das Pusten im Hintergrund fröhlich
Die Leuchte hatte ich auch vertikal anstatt horizontal stehen, immer noch auf der Staubsaugerbürste, wegen den Reflexionen.
Dann habe ich mir auch vorgenommen, beim Sprechen ein bisschen von Mussolini zu lernen. Bei grossen Pausen (die kann man immer noch mit Hintergrundmusik überbrücken) fällt das Denken vor dem Sprechen leichter.
Mein Problem ist da ich permanent zwischen Deutsch, Französisch, Englisch, Lux hin und her schalte spielt auch das eine Rolle.

Für den Monitorständer werde ich mir einen Absaugtrichter besorgen, als Sauger muss momentan ein Einhell auf Rädern genügen, der mir aber regelmässig die Schraubenzieher von der Werkbank klaut.

Thema Werkbank, meine 3 Tische sind noch nicht ausgepackt, das kommt demnächst an die Reihe. Dann ist Wabeco dran.
Die Durchbrüche im Spielfeld werde ich nicht auf dem Koordinatentisch machen, wegen der Grösse. Da der Wabeco Ständer sowieso in 3 Achsen bewegt werden kann genügt es wenn das Spielfeld fest an eine Platte geklemmt ist, die ich noch auf dem Bohrständerfuß befestigen muss. Ich habe bei Ebay ein Adapterteil gefunden 43mm auf 20mm, drehbar in alle Richtungen und damit für die Micromot geeignet. Für die Bohrungen mache ich Schablonen.
Der Halter ist immer noch bei Ebay im Angebot, hier für Dremel :
http://www.ebay.de/itm/Dremel-Universal-...=item41962a59ee

Thema Videos,
mit den Videos ist immer noch kompliziert. Die Kamera nimmt die Filme im MOV-Format auf, 1920x1080. Das Tool von MS, Movie-Maker 5.1 (ob es da eine neue Version gibt ?) liest aber kein MOV-Format und den Schinken auf youtube hochladen ohne Titel passt mir nicht und dauert einen halben Tag. Also konvertiere ich im Augenblick mit Xmedia Recode nach MPEG-Format 16:9. Danach ist es im Movie-Maker lesbar und bearbeitbar, allerdings ist das Ausgabe-Produkt dann eine WMV-Datei mit der (viel) kleineren Auflösung von 856x480 Pixel. Klappt aber für einen guten Film braucht es mehr.

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Viele Grüsse

Armand


16.05.2015 20:08 Cleantex ist offline E-Mail an Cleantex senden Beiträge von Cleantex suchen Nehmen Sie Cleantex in Ihre Freundesliste auf
Cleantex
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Die Sache mit dem Microsoft Movie-Maker hat mir keine Ruhe gelassen. Die Version von Windows 7 und 8, die es bei den Essentials dazu gibt ist Schrott. Es gibt keine Timeline und nicht die kleinsten Erweiterungen. Die XP-Version die ich benutzt habe ist 2.1, die aber keine HD Auflösung in der Ausgabe unterstützt. Sie wurde auch als 5.1 angeboten.
Die Vista Version 2.6 ist nicht besser, aber es gab eine Vista Version 6.1 die eine Erweiterung von 2.1 respektiv 5.1 war. Die kann man aber nur mit Vista zusammen installieren. ICH HASSE DEN VEREIN !
Augenzwinkern
Jetzt gibt es aber eine extrahierte Version von Movie-Maker 6.1 die man in Windows 7 usw. installieren kann : home.astound.net/~movieblog2/wmm6_win7_64bit.msi

Das ist die verbesserte Version der alten 2.1 (5.1) mit HD Auflösung und Erweiterungen. Jetzt kann man auch direkt von der Kamera die Filmdateien in das Programm hochladen.

Microsoft, mir graut vor dir.

Die .MOV (Quicktime) Dateien funktionieren aber immer noch nicht als Import, da die entsprechenden Codecs in Windows 7/8 fehlen. Die findet man hier, jedenfalls funktionieren die sehr gut :

Achtung nur, auf keinen Fall bei der Installation von Klite auf "normal" sondern auf "advance" gehen, alles durchklicken aber die angebotenen Gratis-Programme nicht mitinstallieren indem die Marker in den Häuschen entfernt werden. Ebenso bei Web-Neuigkeiten den Marker entfernen.
So wird Gratis-Software auch finanziert. Augenzwinkern

http://www.filehippo.com/de/download_klite_codec_pack/

Jetzt sollte man ein gutes Video-Programm zum Nulltarif haben.

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Viele Grüsse

Armand


17.05.2015 10:57 Cleantex ist offline E-Mail an Cleantex senden Beiträge von Cleantex suchen Nehmen Sie Cleantex in Ihre Freundesliste auf
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Was ich noch fragen wollte, kennt jemand einen Baumarkt wo man noch in Holzleisen anständige Ware gehobelt findet ?
Ich war vor kurzem zum zweitenmal in der Holzabteilung von Hornbach um dort nach Leisten zu suchen. Furchtbare Qualität,
wobei sie früher immer 1A Material hatten, jetzt fast Brennholz.

Ich brauche ein etwa 60cm Stück 30X45 mm (wahrscheinlich Buche wegen dem Fräsen vom Absatz)
dann etwa 20cm 45x45 mm auch Buche,
und etwa 40cm 30x30 mm Kiefer reicht möglicherweise aus.

OBI, Bauhaus, Hela .... ?

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Viele Grüsse

Armand


02.08.2015 20:17 Cleantex ist offline E-Mail an Cleantex senden Beiträge von Cleantex suchen Nehmen Sie Cleantex in Ihre Freundesliste auf
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Moin Armand,

was hältst Du von "Schreiner"?
Ich denke, dass bei jedem Tischler, Schreiner so etwas erhältlich ist.

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Gruß

Ulrich
03.08.2015 08:48 neuwo ist offline E-Mail an neuwo senden Beiträge von neuwo suchen Nehmen Sie neuwo in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Ulrich,

Wenn ich direkt einen kenne würde schon. Ich habe zwar einen Betrieb der wirklich sehr gut arbeitet bei verschiedenen Aufträgen zur Hand. Nur sieht es etwas komisch aus wenn ich bei dem in den Resten wühle. smile
Auf einem Dorf wo jeder jeden kennt geht das einfacher und problemloser. Ich habe ja vor kurzem bei Vogt die Unterlagen aus Multiplexholz bestellt. Der hat auch die Leisten. Die Preise allerdings sind unverschämt. Bei 1m vervierfacht sich der Preis und ein Knüppel 45x45 kostet eben mal 28 Euro (ohne Versand)

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Viele Grüsse

Armand


03.08.2015 13:20 Cleantex ist offline E-Mail an Cleantex senden Beiträge von Cleantex suchen Nehmen Sie Cleantex in Ihre Freundesliste auf
neuwo
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Hallo Armand,

Holz scheint bei Euch mit Gold aufgewogen zu werden Augenzwinkern

Bei uns (Ruhrgebiet) reicht bei solchen "Mengen", die Du brauchst, der Ruf nach der Kaffeekasse, die mit 10 EUR wohl ausreichend gefüllt ist.

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Gruß

Ulrich
03.08.2015 15:11 neuwo ist offline E-Mail an neuwo senden Beiträge von neuwo suchen Nehmen Sie neuwo in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Ulrich,

Vogt ist auch im Ruhrgebiet. smile
http://www.rahmen-vogt.de/wb/pages/index.php

Es ist halt so dass in der örtlichen Umgebung immer was geht. Das ist halt in der Stadt anders, unpersönlicher. smile

Ich habe heute mal ein paar Kieferleisten erbeutet, jetzt bräuchte ich noch eine Hobelmaschine,
damit wäre wieder ein Stellplatz in der Garage weg. großes Grinsen

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Viele Grüsse

Armand


03.08.2015 16:14 Cleantex ist offline E-Mail an Cleantex senden Beiträge von Cleantex suchen Nehmen Sie Cleantex in Ihre Freundesliste auf
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Kunstharz-Lacke sind Diven was das Überlackieren anbelangt. Man hat die Wahl zwischen Runzeln und Orangenhaut, auch in der Werkstatt.

Es gibt viele Meinungen und viele verschiedene Meinungen. Nitro-Lacke vertragen sich nicht mit der Konkurrenz und sind schon mal raus.

Bei dem Spielfeld ist es so dass ich hier nur das Triangel als farbiges Muster habe und da stellt sich noch die Frage Acryl oder Kunstharz ?

Vorgesehen habe ich als definitive Deckschicht 2-3x Zweihorn Unolit 1K-PUR Klarlack UL8 seidenglänzend (die machen auch Dynamit smile )
Wobei die erste Schicht verdünnt sein sollte und möglicherweise gespritzt.

Auch Kunstharz über Kunstharz hat seine Macken, da die untere Schicht wieder angelöst werden kann, was besonders bei einem farbigen Muster fatal wäre.
Es gibt also eine Tendenz Muster in Acryl auszuführen und mit Kunstharz den Klarlack darüber anzubringen. Das ist aber nur ein Teil vom Problem.

Für die Tests und auch die definitive Farbgebung des Triangels habe ich mir zwei Dosen SparVar Acrylharz-Lack mit den Farbtönen RAL 8016 + RAL 8023 besorgt.
Es ist so dass bei Holz, auch maskiert, der Lack die Tendenz hat Maskierungen zu unterlaufen. Dadurch muss es sehr trocken gesprüht werden
(kennt man vom Modellbau) und nur in sehr dünnen Schichten. Sowieso geht es ja hier nur um die Pigmente und keinerlei Schutzfunktion.

Eine erwogene Möglichkeit wäre noch zuerst die Grundierung mit dem Unolit anzubringen und darauf das Muster zu sprühen. Das würde den Problemfall Acryl
über Kunstharz aber wieder mit sich bringen. unglücklich

Meine Planung läuft jetzt so, ich mache zuerst Versuche mit dem Unterlaufenproblem. Sollte es kritisch sein, habe ich mir folgendes ausgedacht. Ich maskiere
mit Tape die Ränder und spritze dann kurz über die Maskierung eine dünne Schicht SparVar Klarlack matt. Wenn der leicht unterläuft sieht man es auf jeden Fall nicht.
Diese Erfahrung stammt aus dem Modellbau wo man vor der eigentlichen Kontrastfarbe noch einmal kurz mit der Umgebungsfarbe sprüht.
Die SparVar-Lacke haben eine Benzin-Basis als Lösungsmittel, desshalb auch wohl mit anderen Lacken verträglicher.

Wenn jemand dazu etwas sagen möchte, man ist nie klug genug.

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Viele Grüsse

Armand


30.01.2016 13:53 Cleantex ist offline E-Mail an Cleantex senden Beiträge von Cleantex suchen Nehmen Sie Cleantex in Ihre Freundesliste auf
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Was ich von den 3mm TiAIN Langschaftfräser gesagt hatte (ausverkauft) stimmt so nicht, die waren wieder vorrätig.
Nachdem ich gerade noch 3 Stück in 3mm geordert habe, bleiben noch 4 davon, desshalb steht hier der Link.
Ich habe auch 4 und 5 mm aus der Serie.
Bei Kobratools habe ich schon einiges gekauft, die Produkte sind für den kleinen Preis von sehr guter Qualität, kann man nur empfehlen.

http://www.ebay.de/itm/VHM-SCHAFTFRASER-...0-/370885406728

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Viele Grüsse

Armand


30.01.2016 16:00 Cleantex ist offline E-Mail an Cleantex senden Beiträge von Cleantex suchen Nehmen Sie Cleantex in Ihre Freundesliste auf
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Heute habe ich noch eine kleinere Änderung an der Schaltung gemacht, wurde auch Zeit, die Basis stammt von 2008.
Es ist so dass sich mit der Zeit herausgeschält hat, dass der Kontakt "Scheibe" besser durch einen Mikroschalter als durch einen Federkontakt bewältigt wird.
Auch desshalb habe ich am Spielfeld und aus praktischen Gründen dieses Langloch von 20mm auf 25mm verlängert so auch das Langloch an der Weiche.
Um den Zähler noch zuverlässiger zu machen, habe ich mir gedacht die Zählung wie bei der vorherigen Schaltung beim Kontaktimpuls anzustoßen,
aber erst weiterzuschalten wenn der Mikroschalter wieder in Ruhestellung ist. Sollte die Münze einmal hängenbleiben dann würden die Runden nicht langsam
weitergezählt sondern nur nach beiden vollendeten Schaltvorgängen. Wie schon anderswo erwähnt hat dieser Kontakt eine zweite Funktion, nämlich das
Auslösen der Auszahlung bei Gewinn. Die neue Schaltung hat dabei nur wenige Drähte mehr.



Um nochmal kurz auf die Funktionsweise zurückzukommen.
- Vor dem Spiel oder Münzeinwurf ruht die Spielscheibe auf einem Stopper der ein Teil von Bistabil2 ist.
- Nach dem Münzeinwurf schalten Bistabil1 (Strom ein) und Bistabil2 (Stopper zurückziehen und Kontakt Scheibe an den Rundenzähler legen.)

- Rel12, 13, 14, 15 sind nicht bestromt.
- Lämpchen 1 brennt weil es über den Ruhekontakt von Rel12/S1 an Masse liegt.
- Die Spielmarke kommt aus Runde 1 zurück und schaltet den Arbeitskontakt Scheibe durch.
- Ein Masse-Impuls läuft über den Ruhekontakt von Rel13 auf die Spule von Rel12 und schaltet das Relais ein.
- Da am zentralen Kontakt von Rel12 Masse liegt geht Rel12/S1 in Selbsterhaltung durch den Arbeitskontakt von Rel12/S1.
- Lämpchen 1 geht aus da der Ruhekontakt Rel12/S1 nicht mehr an Masse liegt.
- Lämpchen 2 brennt da es über den Arbeitskontakt Rel12/S1 und den zentralen Kontakt Rel14 und den Ruhekontakt Rel14/S1 an Masse liegt.
- Im Augenblick ist nur Rel12 eingeschaltet.
- Ein weiterer Kontakt Rel12/S2 wurde durchgeschaltet und verbindet den Arbeitskontakt Rel12/S2 mit dem Ruhekontakt Scheibe.
- Wenn die Spielmarke den Kontakt Scheibe durchlaufen hat, geht dieser wieder in Grundstellung und legt über Rel12/S2 Masse an das RC-Glied R9/C9.
- Nach einer Verzögerung +- 1Sekunde schaltet Rel13 ein.
( Die Verzögerungsglieder R9/C9 und R10/C10 sind notwendig damit die Scheibe vorher Zeit genug hat um am Stopper vorbei zu fallen.)
- Der Arbeitskontakt Scheibe liegt jetzt nicht mehr am Ruhekontakt von Rel13, sondern am Arbeitskontakt vom Relais.
- Die Spielmarke kommt aus Runde 2 zurück und schaltet den Arbeitskontakt Scheibe durch.
- Ein Masse-Impuls läuft über den Arbeitskontakt von Rel13 auf die Spule von Rel14 und schaltet das Relais ein.
- Da am zentralen Kontakt von Rel14 über den Arbeitskontakt von Rel12/S1 Masse liegt geht Rel14/S1 in Selbsterhaltung durch den Arbeitskontakt von Rel14/S1.
- Lämpchen 2 geht aus da der Ruhekontakt Rel14/S1 nicht mehr an Masse liegt.
- Lämpchen 3 brennt da es über den Arbeitskontakt Rel12/S1 und den zentralen Kontakt Rel14 und den Arbeitskontakt Rel14/S1 an Masse liegt.
- Nun sind Rel12, Rel13 und Rel14 eingeschaltet.
- Ein weiterer Kontakt Rel14/S2 wurde durchgeschaltet und verbindet den Arbeitskontakt Rel14/S2 mit dem Ruhekontakt Scheibe.
- Wenn die Spielmarke den Kontakt Scheibe durchlaufen hat, geht dieser wieder in Grundstellung und legt über Rel14/S2 Masse an das RC-Glied R10/C10.
- Nach einer Verzögerung +- 1Sekunde schaltet Rel15 ein.
- Der Arbeitskontakt von Rel15 schaltet Bistabil2 zurück und der Stopper am bistabilen Relais wird wieder ausgefahren.
- Die Spielmarke ist inzwischen während der Zeitverzögerung am Stopper vorbeigefallen und liegt am Abschuss bereit für Runde 3.
- Bistabil2 fährt aber nicht nur den Stopper aus, sondern legt zusätzlich den Arbeitskontakt von Scheibe an die Auszahlungseinheit.
- Die Spielmarke kommt aus Runde 3 zurück und schaltet den Arbeitskontakt Scheibe durch.
- Dann stoppt sie hinter dem Kontakt Scheibe, der Ruhekontakt spielt keine Rolle mehr.
- Am Ende der Gewinnauszahlung wird auch Bistabil1 zurückgesetzt, der Automat schaltet sich aus.
Interessant auch, wenn es einen Spannungsausfall während des Spielverlauf gibt, hat der Spieler wieder 3 volle Runden zur Verfügung.

Diese Zeitverzögerung an den Relais 13 und 15 spart eine Menge an Klapperkram.
Es ist nämlich so, um normalerweise mit Relais von 0 bis 1 zu zählen, braucht man 8 Relais, von 0-2 (was hier geschieht) also 16 Stück.
Eine interessante Lektüre zum Thema findet man hier : http://www.kilian-leonhardt.de/relaiscomputer/d18.htm

Natürlich kann man keinen Rechner mit RC-Gliedern an Relais bauen, der würde nie fertig mit Rechnen. Augenzwinkern
Wichtig, für unseren Zweck reichen 4 davon.

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Armand


02.02.2016 01:07 Cleantex ist offline E-Mail an Cleantex senden Beiträge von Cleantex suchen Nehmen Sie Cleantex in Ihre Freundesliste auf
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Heute habe ich mal angefangen die Münzkanäle zu polieren. Da sollen sie ja durch. smile

Man wundert sich immer wieder mit wie wenig Werkzeug man anfängt und mit wieviel man endet. großes Grinsen

Dabei auch die Münze am Faden die uns in der Jugend mit gratis Kola-Getränken versorgt hat.
Das Foto kann ich im Haupthema nicht posten, also hier "Blick auf ein Bordell" Augenzwinkern

Cleantex hat dieses Bild (verkleinerte Version) angehängt:
Billard_Bordell_1.jpg



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Armand


06.02.2016 15:59 Cleantex ist offline E-Mail an Cleantex senden Beiträge von Cleantex suchen Nehmen Sie Cleantex in Ihre Freundesliste auf
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Eigentlich müsste mein nächster Job sein das Spielfeld zu schleifen und den Lackiertest zu machen. Drinnen mache ich das aber nicht, hust.
Also bleibt nur auf gutes Wetter zu warten.
Inzwischen habe ich mir gedacht dass ich mit der Elektrik weitermachen kann. Der Schaltplan ist ja soweit fertig,
es fehlen also die verschiedenen Tests der Zeitkonstanten und der entsprechenden Bestückung mit Widerständen und Kondensatoren.

Angefangen habe ich damit den geplanten Trafo mit 18 Volt und 1,6A Maximalstrom (28VA) sowie den Brückengleichrichter provisorisch auf einem Holzbrettchen zu befestigen.
Der Brückengleichrichter ist ein KBPC3510 mit 35A Ausgang. Die kann der Trafo sowieso nicht liefern, keine Gefahr von hinten. smile
Wie schon gesagt hat der Trafo 18 Volt Ausgangsspannung. Die 28VA müssten eigentlich reichen, wenn nicht, ich habe auch noch einen 48VA gleicher Bauart in Reserve.
Im Gegensatz zum Trafo haben die Verbraucher 24 Volt Spannung.
Die Lämpchen sind vom Typ 24 Volt und 2 Watt.

Zeit für eine kleine Quizfrage smile

Drei von den eben angesprochenen Lämpchen hängen am selben Trafo. Reihenfolge von links nach rechts.

Lämpchen 1 hängt direkt am Trafo.

Lämpchen 2 hängt am Ausgang vom Gleichrichter auf dem Brettchen.

Lämpchen 3 hängt an einem zusätzlichen Gleichrichter mit einem 1500uF Kondensator am Ausgang.

Frage ?

Wie leuchten die Lämpchen

Alle gleich hell, eine heller, alle unterschiedlich.

Wer kennt die Antwort ? Zunge raus



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Viele Grüsse

Armand


24.02.2016 20:10 Cleantex ist offline E-Mail an Cleantex senden Beiträge von Cleantex suchen Nehmen Sie Cleantex in Ihre Freundesliste auf
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Auch normale Elektrik kann manchmal ganz schön verwirrend sein. smile

Die Lösung lautet : 2 - 1 - 3 bei steigender Helligkeit.

- Lämpchen 1
hängt direkt an der Wechselspannung vom Trafo. Da macht noch (fast) jedes Multimeter mit.
Gemessene Wechselspannung : 19,11 Volt. Dieses Lämpchen brennt mit der mittleren Helligkeit.

- Lämpchen 2 hängt hinter dem Gleichrichter auf dem Brettchen und die Spannung die an ihm anliegt nennt man auch eine umgeklappte Sinus-Spannung.
Eine Halbwelle wird nach oben gedreht und der Strom fließt jetzt nur noch in eine Richtung. Es ist eine gepulste Gleichspannung. Da kommen normale Multimeter
nicht mehr mit, sie können nur eine Effektiv-Spannung messen die sinusförmig ist.
Eine umgeklappte Sinus-Spannung ist aber nicht mehr sinusförmig und so braucht man einen RMS Voltmeter um den richtigen Wert zu messen.
Man kann ihn aber auch errechnen (in etwa) Und zwar fallen an den beiden aktiven Dioden vom Brückengleichrichter +- 2x 0,7 Volt ab.
Der Effektivwert dieser Pulsspannung ist genau der gleiche wie der Effektivwert der Wechselspannung minus +- 1,4 Volt.
Gemessene Effektivspannung : 17,49 Volt. Dieses Lämpchen brennt ein klein bisschen schwächer als Lämpchen 1.

- Lämpchen 3 hängt hinter dem Gleichrichter mit dem Kondensator von 1500uF.
Auch dort befindet sich am Ausgang zunächst eine gepulste Gleichspannung, aber der Kondensator, den man auch Glättungskondensator nennt hat hier die Rolle
diese Halbwellen zu einem fast glatten Gleichstrom zu wandeln. Er lädt sich bei der steigenden Flanke der Halbwelle auf und gibt diese Energie bei der
fallenden Flanke an das Lämpchen weiter. Unsere Spannung wird aber nicht nur geglättet sondern steigt erheblich an. Und zwar theoretisch um den Faktor 1,41.
Gemessene Gleichspannung : 24,76 Volt. Dieses Lämpchen brennt erheblich heller als die beiden anderen Lämpchen.

Was ist die Konsequenz ?

Um eine 24 Volt Gleichspannung zu erhalten braucht man einen Trafo von 18 Volt. Augenzwinkern

Es ist wichtig dass die Gleichspannung hier geglättet ist, denn die nachfolgenden Kondensatoren in den RC-Gliedern würden durch die Halbwellen unberechenbar.
Man benutzt sie trotzdem verschiedentlich, beispielsweise um Kollektormotoren ein besseres Anlaufverhalten zu verschaffen.

Den Glättungskondensator kann man durch Formeln oder über eine einfache Faustregel definieren 1uF pro 1mA, 1500uF wären also für 1,5 Ampere richtig.



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Viele Grüsse

Armand


25.02.2016 22:20 Cleantex ist offline E-Mail an Cleantex senden Beiträge von Cleantex suchen Nehmen Sie Cleantex in Ihre Freundesliste auf
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Die nächste Etappe ist die Bestimmung der Werte von den beiden Bauteilen Kondensator und Widerstand in den RC Gliedern
von denen es genau 6 Stück in der Schaltung gibt. Und zwar zweimal im Rundenzähler und viermal in der Auszahlung.

Um noch einmal die Funktion darzustellen, die Basis wurde schon mal im Hauptthema beschrieben.

Das Relais als Speicherstelle mit verzögertem Anzug.
Funktionsprinzip der Relais Rel7, Rel8, Rel9, Rel10, Rel13, Rel15




Durch das Schliessen von "Schalter" wird die Schaltung aktiviert. Der Kondensator ist vorher schon entladen
worden durch den Spulenwiderstand des Relais, an dem er parallel angeschlossen ist. Ein Widerstand zwischen
"Taster" und der Relais/Kondensator-Kombination sorgt dafür dass beim Drücken von "Taster" zuerst der
Kondensator sich auflädt und so die Spannung am Relais durch die Zeitkonstate (RC genannt) erst langsam
ansteigt bis sie hoch genug ist dass das Relais anzieht, und sich dann selbst über seinen nun geschlossenen
EIN-Kontakt mit Strom versorgt.

Dazu gibt es 2 Einschränkungen zu beachten :
1. Der Wert vom Lade-Widerstand muss so gewählt sein dass er nicht zu gross ist, denn sonst würde das Relais
niemals anziehen weil die erreichte Endspannung an seinen Anschlüssen nicht zum Anziehen reichen würde.
2. "Taster" muss mindestens so lange gedrückt bleiben bis das Relais angezogen hat.

Lösung zu Punkt 2 :
Da in dem Automat die Funktion "Taste" in Wirklichkeit durch den Kontakt "Scheibe" übernommen wird,
also durch eine fallende Spielmarke, würde die Kontakt-Zeit niemals reichen um die Schaltung zu betätigen.
Desshalb wird im Schaltplan jedesmal ein vorgeschaltetes Relais nach dem Modell Speicherzelle die Rolle
von "Taster" übernehmen, es sind :

- Rel6___für Rel7, Rel8, Rel9, Rel10
- Rel12__für Rel13
- Rel14__für Rel15

im Zusammenspiel funktioniert die Verzögerung perfekt bis zu dem Zeitpunkt wo "Schalter" wieder
geöffnet wird und die Stromzufuhr unterbricht. Aber auch dann dauert es noch eine Weile bis sich der Kondensator
entladen hat und das Relais wieder abfällt. Das interessiert uns hier aber nicht, denn dann ist das Spiel vorbei.


Die Werte sind also kritisch und müssen durch Versuche herausgefunden werden.
Diesmal ist die Materialschlacht etwas höher. Die 3 "Goldbarren" im Hintergrund sind Hochlastwiderstände
die 100Watt vertragen und die dienen nur dazu, nicht an der Leerlaufspannung vom Netzteil zu arbeiten.

Der Kondensator ist immer der reale Testkandidat denn bei Elkos gibt es einen inneren Widerstand und eine
Induktivität zusätzlich zur Kapazität.
Beim Widerstand ist das Problem nicht so komplex, desshalb hier die Widerstandsdekade. Auf dem Steckboard
Relais, Elko und ein Mikroschalter.

Links ein 4-Kanal Logger ohne den man die Kurven nicht bewerten kann.



Kanal 1 hängt direkt am Mikroschalter

Kanal 2 hängt am Relais und zeigt die Ladekurve am Relais

Kanal 3 hängt am Relaiskontakt und zeigt wann das Relais durchschaltet

Im ersten Diagramm sieht man, die Anzugsverzögerung ist etwa 0,5s und das Relais schaltet bei etwa 14 Volt.



Im zweiten Diagramm sieht man, die Abfallverzögerung ist etwa 1,66s und der Elko lädt sich bis etwa 18,40 Volt.



Die ermittelten Werte sind 330 Ohm für die Widerstände und 1000uF für die Elkos.

Wichtig dabei, die Münze legt in 0,5s bei theoretischer(luftleerer Raum) Fallgeschwindigkeit zurück : 9,81x0,5x05= +- 2,5m.
Das ist etwas mehr als die Distanz Scheibenschalter---> Stopper. Augenzwinkern
Und die Spannung vom Elko am Scheitelpunkt liegt mehr als 4 Volt über der Schaltspannung vom Relais. Damit ist die Funktion sicher.
Andere Werte für Widerstand und Kondensator haben in der Regel schlechtere Ergebnisse gebracht.

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Armand


28.02.2016 00:27 Cleantex ist offline E-Mail an Cleantex senden Beiträge von Cleantex suchen Nehmen Sie Cleantex in Ihre Freundesliste auf
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Die zweite Etappe sind die "Oneshots" Das Relais hängt in Reihe mit dem Kondensator der sich bei angelegter Spannung
sofort lädt, durch das Relais, und dort einen Stromimpuls erzeugt der dieses nur sehr kurz anzieht und wieder zurückfallen
lässt. Es gibt die Konfiguration an 4 Stellen und wieder bei der Auszahlung. Dort werden die Gewinnkontakte abgetastet
und auf das Auszahlungsrelais weitergeleitet das den Münzschieber abschießt. Die letzte Stufe wird dabei zweimal
abgetastet weil es 40 Pfennig dafür gibt.

Auch hier wurde das Prinzip schon mal im Hauptthema beschrieben.

Das Relais als Impulsgeber.
Funktionsprinzip des Relais Rel11




"Schalter" ist hier der Ausgang von einem anderen Relais das Rel11 ansteuert. Während der Auszahlung und
wie man im Schaltplan erkennen kann, liegt Rel11 zuerst am Ausgang von Rel6, dann Rel7, Rel8 und Rel9.
Rel6 bis Rel9 sind am Ende der Auszahlung alle im Selbsthaltezustand, dürfen aber nur einen Impuls an Rel11
weitergeben wenn respektiv C1, C2, C3 und C4 an einem geschlossenen Gewinnkontakt von Rel1 bis Rel5 hängen.
Die Widerstände R1 bis R4 und ebenso der Widerstand in unsere Simulation haben eine unwichtige Funktion,
sie sollen nur dafür sorgen dass der Kondensator sich (irgendwann) nach Spielende wieder entleert.

In unserer Beispielschaltung fliesst nach dem Schliessen von "Schalter" zuerst sehr schnell Strom über den
leeren Kondensator in das Relais, das sofort anzieht. Aber langsam lädt sich der Kondensator wieder auf,
bis zu dem Zeitpunkt da kein Strom mehr fliesst und das Relais wieder abfällt. Wir haben einen Impulsgenerator.

Ich gebe zu, ich lag hier voll daneben. Probieren geht über studieren.

Das Foto vom Brett kann ich sparen, ausser dass der Kondensator diesmal in Reihe ist, und der (Entlade)-Widerstand
parallel dazu, hat sich nichts verändert.

Kanal 1 hängt wiederum direkt am Mikroschalter und zeigt die Entladekurve

Kanal 2 hängt am Relais und zeigt die Stromkurve am Relais

Kanal 3 hängt am Relaiskontakt und zeigt wann das Relais durchschaltet

Diesmal reicht ein Diagramm. Augenzwinkern

Es zeigt den sehr steilen Stromimpuls der weniger als 1/3 Sekunde dauert.



Der Impuls ist lang genug um den Schieber zu betätigen und bei immer noch eingeschalteter Versorgungsspannung
fällt die Spannung am Relais auf etwa 1,2 Volt, es schaltet sich normalerweise ab bei etwa 3,75 Volt. Alles im grünen Bereich.

Die ermittelten Werte sind 20 KOhm für die Widerstände und 100uF für die Elkos.

Was ich im Schaltplan auch noch ändern werde ist eine ähnliche Lösung wie beim Rundenzähler. Im Augenblick laufen zwei
Zeitkonstanten parallel. Das darf nicht sein. Erst am Ende vom Impuls soll die Abtastung weiterlaufen.

Bleibt noch der Wagnerscher Hammer, demnächst in diesem Theater....

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Armand


01.03.2016 20:58 Cleantex ist offline E-Mail an Cleantex senden Beiträge von Cleantex suchen Nehmen Sie Cleantex in Ihre Freundesliste auf
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Zum Wagnerschen Hammer....

Das Relais als Blinker.
Funktionsprinzip des Relais Rel16




Wisst ihr was der "Wagnersche Hammer" ist ? Lösung : Es ist eine Klingel
Eine Spule zieht bei Stromzufuhr einen Schlegel gegen eine Glocke und unterbricht dadurch ihren Kontakt,
fällt wieder ab und das Spiel beginnt von neuem. Diese Schaltung hier funktioniert nur in etwa so ähnlich,
hat aber den Vorteil dass durch einen Kondensator das hin- und her- Schwingen viel langsamer abläuft,
abhängig von der Grösse des verwendeten Kondensators.

Beim Schliessen von "Schalter" hängt der Kondensator zunächst nur am Relais, das sofort anzieht, und das
so lange der Kondensator Strom leitet und sich auflädt. Wir kennen das Prinzip von der vorherigen Impulsschaltung.
Die "Lampe" dient bei diesem Schaltbild aber nicht nur dem besseren Verständnis, sie ist hier ein aktiver Faktor.
Sobald nämlich das Relais wieder abfällt, weil kein Strom mehr zu ihm fliesst,wird durch den AUS-Kontakt
vom Relais der Kondensator an die Glühlampe gelegt und entlädt sich in diese. Dann beginnt das Spiel erneut.
Das würde mit Leuchtdioden nicht funktionieren, die haben nämlich zu wenig Hunger smile

Da war zuerst ein Irrweg.
Ich hatte mir nämlich gedacht, meine Standard-Relais mit 920 Ohm hätten einen zu hohen Widerstand für die Schaltung.

Ich habe also mit einem 500 Ohm Relais angefangen und das perverse an der Schaltung ist, dass man keine richtige Kontrolle
über die Frequenz hat, denn das einzige Bauteil das man verändern kann ist die Kapazität des Kondensators.

Problem, um schneller zu blinken darf die Kapazität nicht zu hoch sein, dann aber reicht die Ladung nicht um das Lämpchen
sichtbar zum Glimmen zu bringen. Ich habe also nach einer Lösung gesucht um die Schaltung zu erweitern und mit einem
zusätzlichen Widerstand die Blink-Frequenz zu steuern.
Es ist so, wenn das Relais durchschaltet, dann legt es den Widerstand parallel zu seiner Spule und der Kondensator lädt
schneller. Diese Erweiterung des Hammers funktioniert auch ohne Elektronik.


Der Hammer kommt aber erst.
Ich habe dann doch mit den normalen Relais probiert, und oh Wunder.
Die haben keinen zusätzlichen Widerstand gebraucht und der Rhytmus war genau was ich brauche, ich meine reiner Zufall.
Eine blinde Sau.... Zunge raus

Der ermittelten Wert ist 1000uF für den Elko.

Diesmal kein Foto aber ein Video.
Es gibt auch kein Diagramm, aber Kurven am Anfang des Films. smile




Ich hab dann doch noch ein Diagramm gemacht, die Kurven sind fast so schön wie die von Blümchen. smile



Fast ein perfekter Sägezahn, und das ganz ohne Elektronik.

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Armand


04.03.2016 22:42 Cleantex ist offline E-Mail an Cleantex senden Beiträge von Cleantex suchen Nehmen Sie Cleantex in Ihre Freundesliste auf
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Anschliessend an die Erkenntnisse aus den Elektrotests habe ich die Schaltung entsprechend geändert. Die ermittelten Werte für Widerstände und Kondensatoren sind jetzt eingetragen.
Ich hatte schon die Schaltung vom Rundenzähler verbessert, was jetzt dazu kommt ist eine ähnliche Verbesserung an der Auszahlung. So laufen alle Zeitkonstanten nur hintereinander
ab wenn die vorherige erfolgreich abgeschlossen wurde. Das hat ein Relais mehr nötig gemacht (REL 17).
Dafür ist der Kondensator an Bistabil1 weggefallen, das war ein Denkfehler. Zusätzlich habe ich auch das Verhalten des Blinkers geändert. Er blinkt jetzt nicht mehr von Anfang des Spiels
an, sondern erst wenn ein Gewinn feststeht.



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Armand


08.03.2016 00:52 Cleantex ist offline E-Mail an Cleantex senden Beiträge von Cleantex suchen Nehmen Sie Cleantex in Ihre Freundesliste auf
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Ich arbeite ja schon immer etwas vor, auch was die Elektrik anbelangt.
So habe ich dort mit jeder Menge Nieten zu tun, manchmal sind Nieten eben nicht zu vermeiden....

Desshalb habe ich mir die Mutter aller Nietzangen besorgt, die Queen unter allen Ösenzangen, eine

Crop-A-Dile



Sie ist so schwer wie ein 45er Colt und der Name hat keine Bedeutung, ausser das Wortspiel mit dem Krokodil.

Noch komischer ist der Name der Hersteller Firma :

We R memory keepers

was soviel heißt wie "Wir halten die Geschichte aufrecht" Da würde der Verfassungsschutz sofort einen V-Mann einschleusen.

Die Resultate sind dann auch dementsprechend, im Unterschied zum normalen Ösenzeug. Ja sogar einen Draht kann man mit einnieten.





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Armand


17.04.2016 11:19 Cleantex ist offline E-Mail an Cleantex senden Beiträge von Cleantex suchen Nehmen Sie Cleantex in Ihre Freundesliste auf
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